Upcycling mit Washi-Tape

Upcycling-Ideen mit Washi-Tape

Wenn ich schon in die DIY-Bloggerei starte, dann doch gleich mal mit einer anständigen DIY-Challenge:

#5blogs1000ideen

von 5 tollen DIY-Bloggerinnen initiiert, unter anderem von Titatoni , einem der tollsten deutschen DIY-Blogs, dem ich schon seit Ewigkeiten folge. Die kreativen Ladies laden ab jetzt monatlich dazu ein, sich einem bestimmten Thema zu stellen.

Den Anfang macht im Februar folgender Vorschlag:

Upcycling-Ideen mit Washi-Tape

Ich glaube, Washi-Tape ist mittlerweile in jedem Kreativ-Haushalt vorhanden. Hier ist das jedenfalls so. Nicht, dass ich es je für einen bestimmten Zweck gekauft hätte – nein.    Es sieht halt hübsch aus und ruckzuck sind kleine Geschhenktütchen damit verschlossen. Aber nun habe ich ja endlich einen trifftigen Grund, warum ich es unbedingt brauche: ich muss upcyclen!

Die Idee war schnell gefunden, denn beim alljährlichen Frühjahrsputz meines Bastelkrams sind mir zig alte Leinwände in die Hände gefallen, die dann doch viel zu schade zum Wegschmeißen waren.

Warum diese alten und abgegriffenen Leinwände also nicht einfach mal mit Washi-Tape “bemalen” !?

Leinwände mit Washi-Tape bemalenDas ganze Projekt ist relativ schnell gemacht und vor allem sehr einfach und problemlos nach eigenem Geschmack individualisierbar.

Ihr braucht dafür alte Leinwände, Farben und Pinsel, Bleistift, Cutter, Lineal und – natürlich – Washi-Tape!

Washi-Tape, Pinsel und Farebn

Ich habe neulich im Baumarkt diese zuckersüßen, kleinen Farbtöpfchen von “Schöner Wohnen” aus der Serie “Architects’ Finest” gefunden und gleich mal die zwei Trendfarben “Lingotto” und “Canary Wharf” mitgenommen. So schön! Ersteres ist ein mattes Puderrosa und der andere Farbton ein gedeckter dunkler Beerenton. Diese Farben kommen bestimmt noch einige Male zum Einsatz in nächster Zeit.

Anleitung:

Mit diesen Farben habe ich meine Leinwände zuerst vollflächig bemalt. Das Trocknen geht recht fix. Die Wandfarbe trocknet matt, was ich persönlich sehr edel finde.

Ihr zeichnet mit Bleistift ein Muster auf die Leinwände und entlang der vorgezeichneten Linien klebt Ihr dann das Tape. Dabei sollen sich Eckpunkte großzügig überlappen. Per Cuttermesser und Lineal schneidet Ihr bei diesen “Kreuzungen” von Schnittpunkt zu Schnittpunkt vorsichtig mit dem Messer. Dabei unbedingt darauf achten, dass Ihr nicht zu stark drückt und die Leinwand mit durchschneidet.

Den Überschuß des oberen Tapes abziehen, die Ecke hochklappen und den unteren Überschuß entfernen und alles wieder zusammenfügen. Im Prinzip genau so, wie man das vom Tapezieren kennt. Zum Schluß das Tape gut andrücken:

Hier seht Ihr meine fertigen Bilder – mit Washi-Tape bemalt…

grafiche Muster aus Washi-Tape auf Leinwand

Die Bilder stehen jetzt dekorativ im Schlafzimmer und verbreiten auf zurückhaltende Weise schon ein bisschen Frühlingsgefühl.

Gefällt es Euch oder malt Ihr doch lieber ganz klassisch mit Pinsel und Farbe?

Liebe Grüße, Dana

 

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5 comments

    1. Man kann ja theoretisch jede andere Farbe nehmen… aber diese kleinen, hübschen Farbtöpfchen
      sind einfach so entzückend. Nicht wirklich billig mit 4,95 € pro 100 ml… aber ich glaube,
      die sind super ergiebig. 🙂

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