Boho-Basket… ein easypeasy Ikea-Hack

Boho-Basket

Heute zeige ich Euch, wie man ruckzuck aus einem ganz einfachen Ikea-Korb einen stylischen Boho-Basket machen kann. Das einzige, was Ihr dazu braucht, ist Textilgarn.

Korb, Textilgarn & Häkelnadel

Mein Juli-Beitrag zur DIY-Challenge #5blogs1000ideen

Ikea Korb im Boho-Style

Jeden 4. Sonntag im Monat geben die DIY-Bloggerinnen von DekotopiaBonny & KleidCraftroom StoriesGingered Things und Titatoni ein Thema vor, welches Jeder, der Spaß daran hat, kreativ umsetzen und teilen kann.

Im Juli sollen Körbe kreativ gestaltet werden.

Ich liebe diese Challenge wirklich so sehr! Einmal im Monat etwas umsetzen “müssen”, woran man selbst vielleicht gar nicht gedacht hätte. Und bevor ich losziehe, um irgend etwas zu kaufen, gehe ich mit offenen Augen durch’s Haus und überlege, was ich nutzen könnte?!

So auch dieses mal: in unserem Fernsehzimmer steht dieser schlichte Ikea-Korb “Gaddis”, den sicherlich Einige von Euch ebenfalls besitzen.

Er ist ganz schlicht – so wie ich es mag – bietet aber auch viele Möglichkeiten zum Upcyclen. Allerdings wollte ich, dass es schlicht bleibt. Das weiße Textilgarn, von dem noch Reste übrig waren, kam da sehr gelegen und die Idee, dieses Garn einfach mit dem Korb zu verweben lag auf der Hand.

Boho-Basket Anleitung

Wiedermal so einfach, wie selbsterklärend:

Ob es nun genau dieser Korb, oder ein anderer ist – Ihr nehmt einfach den Umfang des Korbes, gebt ein gutes Stück hinzu, und schneidet ein entsprechend langes Stück Garn ab. Dieses nehmt Ihr nun als Maßstab und schneidet einen ganzen Haufen dieser Bänder zu.

Dann fangt Ihr an, das Garn im Korb zu verweben. Die Enden werden einfach Runde für Runde mit einem Doppelknoten geschlossen. Noch nicht abschneiden! So verfahrt Ihr weiter, bis der Korb von unten bis oben gewebt ist. Legt ihn dann auf die Seite und schneidet die überstehenden Bänder ab, um eine gleichmäßige Fransenborte zu erhalten.

Boho-FransenBoho-Basket Detail

Ich hatte noch genug Textilgarn übrig,so dass ich kurzer Hand noch einen Einleger für den Korb gehäkelt habe. Auch das geht mit diesem dicken Garn super schnell und erfordert wirklich keine großen Häkel-Kenntnisse.

Einleger aus Textilgarn

Ich finde, so sieht es am Ende etwas stimmiger aus.

Boho-Basket mit Einleger

Derart reduziert mag ich den Boho-Trend wirklich gerne. So sehr, dass mein neuer Boho-Basket sogar vom Fernsehzimmer ins Wohnzimmer befördert wurde!

Boho-Basket mit Fransenborte

Mit diesem sommerlichen DIY wünsche ich Euch eine tolle Sommerferienwoche. Vielleicht habt Ihr ja Zeit, diese Idee selbst umzusetzen?! Es geht wirklich schnell und macht Spaß!

Liebe Grüße, Dana

Boho-Basket DIY

 

 

DIY à la Beton Ciré

Beton Ciré DIY

Beton Cire DIY

Schon vor Jahren bin ich bei der Recherche zur Renovierung von Bädern auf Beton Ciré gestoßen.                        Seitdem bin ich drum herum geschlichen. Kürzlich habe ich dann das Pendant dazu von einer anderen Firma in unserem Baumarkt gefunden:

Béton Minéral von Resinénce

DIY mit Beton Ciré Möbel Upcycling mit Beton Mineral

Beton Ciré – zu Deutsch “gewachster Beton” ist ein französischer Feinputz auf Zementbasis. Seine spezielle Zusammensetzung ermöglicht eine Verarbeitung auf vielen Oberflächen. Ein Multitalent. Man kann Böden damit renovieren, über Fliesen spachteln – sogar über Wandfliesen. Wände können mit Beton Ciré in der immer noch beliebten Beton-Optik verputzt werden und auch Möbel kann man damit verschönern.

Und genau das wollte ich ausprobieren!

Möbel-Upcycling mit Beton Ciré

Möbel Upcycling mit Beton Ciré

Anleitung

Zuerst habe ich das Holz abgeschliffen und gesäubert. Anschließend habe ich einen Teil des pulverförmigen Béton Minéral nach Herstellerangaben mit Wasser angemischt und sehr gut verrührt, damit eine homogene Spachtelmasse entsteht.

Diese Masse habe ich mit Hilfe eines Spachtels gleichmäßig auf dem Holz verteilt und das Ganze dann 24 Stunden trocknen lassen.

Nach dem Trocknen wird die Oberfläche mit einem feinen Schleifpapier glatt geschmirgelt.

Eigentlich hätte man nun schon die abschließende Versiegelung aufbringen können. Ich habe mich allerdings dazu entschieden, ein weiteres Mal zu spachteln.

Gesagt – getan… und wieder Trocknen lassen – und natürlich auch wieder abschleifen.

Abschließend habe ich endlich die Versiegelung aufgebracht. Diese Versiegelung ist ein Epoxydharz auf Wasserbasis, welches sogar lebensmittelecht ist. Es besteht aus zwei Komponenten und muss gemäß des angegebenen Verhältnisses angemischt werden und nach dem Auftragen…ihr könnte es euch sicher denken: trocknen!

Das Ergebnis ist der Hammer

Beton Ciré

Die Oberfläche sieht nicht nur aus wie Beton, es fühlt sich auch genau so an. Sie ist total stabil und durch die Versiegelung ist sie glatt und hat eine sehr angenehme Haptik.

Beton Ciré im Detail

Ergebnis Upcycling mit Beton Ciré

Das kann sich doch wirklich sehen lassen, oder? Sieht tatsächlich aus, als wäre es eine Betonplatte, die auf dem Gestell liegen würde.

Mein Fazit:

Das Arbeiten mit diesem Material ist wirklich nicht schwer, wenn man sich an die Angaben des Herstellers hält. Allerdings ist es nicht geeignet für Projekte, die ganz schnell fertig werden sollen, da man die Trocknungszeiten unbedingt berücksichten muss. 24 Stunden zwischen den einzelnen Schritten wären zwar nicht notwendig gewesen, aber ich wollte auf Nummer Sicher gehen.

Beton Ciré – oder wir hier: Béton Minéral – ist wirklich extrem vielseitig. Leider ist es in der Anschaffung nicht gerade günstig. Der Eimer Zementpulver und die Versiegelung kosten zusammen etwa 75,- € und reichen für eine Fläche von ungefähr 6 Quadratmetern.

Damit kann man aber wirklich viele Möbel upgraden und in Relation zu den Kosten einer Badsanierung relativiert sich das alles auch wieder, wie ich finde.

Ich bin jedenfalls total angefixt und werde hier sicher noch weitere Projekte damit zeigen.

Liebe Grüße, Dana

Beton Ciré DIY

 

 

 

 

Upcycling mit Washi-Tape

Upcycling-Ideen mit Washi-Tape

Wenn ich schon in die DIY-Bloggerei starte, dann doch gleich mal mit einer anständigen DIY-Challenge:

#5blogs1000ideen

von 5 tollen DIY-Bloggerinnen initiiert, unter anderem von Titatoni , einem der tollsten deutschen DIY-Blogs, dem ich schon seit Ewigkeiten folge. Die kreativen Ladies laden ab jetzt monatlich dazu ein, sich einem bestimmten Thema zu stellen.

Den Anfang macht im Februar folgender Vorschlag:

Upcycling-Ideen mit Washi-Tape

Ich glaube, Washi-Tape ist mittlerweile in jedem Kreativ-Haushalt vorhanden. Hier ist das jedenfalls so. Nicht, dass ich es je für einen bestimmten Zweck gekauft hätte – nein.    Es sieht halt hübsch aus und ruckzuck sind kleine Geschhenktütchen damit verschlossen. Aber nun habe ich ja endlich einen trifftigen Grund, warum ich es unbedingt brauche: ich muss upcyclen!

Die Idee war schnell gefunden, denn beim alljährlichen Frühjahrsputz meines Bastelkrams sind mir zig alte Leinwände in die Hände gefallen, die dann doch viel zu schade zum Wegschmeißen waren.

Warum diese alten und abgegriffenen Leinwände also nicht einfach mal mit Washi-Tape “bemalen” !?

Malen mit Washitape

Das ganze Projekt ist relativ schnell gemacht und vor allem sehr einfach und problemlos nach eigenem Geschmack individualisierbar.

Ihr braucht dafür alte Leinwände, Farben und Pinsel, Bleistift, Cutter, Lineal und – natürlich – Washi-Tape!

Washi-Tape, Pinsel und Farebn

Ich habe neulich im Baumarkt diese zuckersüßen, kleinen Farbtöpfchen von “Schöner Wohnen” aus der Serie “Architects’ Finest” gefunden und gleich mal die zwei Trendfarben “Lingotto” und “Canary Wharf” mitgenommen. So schön! Ersteres ist ein mattes Puderrosa und der andere Farbton ein gedeckter dunkler Beerenton. Diese Farben kommen bestimmt noch einige Male zum Einsatz in nächster Zeit.

Anleitung:

Mit diesen Farben habe ich meine Leinwände zuerst vollflächig bemalt. Das Trocknen geht recht fix. Die Wandfarbe trocknet matt, was ich persönlich sehr edel finde.

Ihr zeichnet mit Bleistift ein Muster auf die Leinwände und entlang der vorgezeichneten Linien klebt Ihr dann das Tape. Dabei sollen sich Eckpunkte großzügig überlappen. Per Cuttermesser und Lineal schneidet Ihr bei diesen “Kreuzungen” von Schnittpunkt zu Schnittpunkt vorsichtig mit dem Messer. Dabei unbedingt darauf achten, dass Ihr nicht zu stark drückt und die Leinwand mit durchschneidet.

Den Überschuß des oberen Tapes abziehen, die Ecke hochklappen und den unteren Überschuß entfernen und alles wieder zusammenfügen. Im Prinzip genau so, wie man das vom Tapezieren kennt. Zum Schluß das Tape gut andrücken:

Hier seht Ihr meine fertigen Bilder – mit Washi-Tape bemalt…

Leinwände mit Washi-Tape bemalt

Die Bilder stehen jetzt dekorativ im Schlafzimmer und verbreiten auf zurückhaltende Weise schon ein bisschen Frühlingsgefühl.

Gefällt es Euch oder malt Ihr doch lieber ganz klassisch mit Pinsel und Farbe?

Liebe Grüße, Dana

Washi-Tape-Art