Outdoor-Tischsets oder: das einfachste DIY der Welt!

Outdoor-Tischsets

Nachdem uns letzte Woche der Sommer ja schonmal einen kleinen Vorgeschmack geliefert hat, findet das Leben wieder draußen statt. Die Terrassen, Gärten und Balkone werden fit für die warme Jahreszeit gemacht und ordentlich aufgehübscht. Natürlich wird auch das Essen wieder nach Draußen verlagert. Zu dieser Zeit im Jahr ist das besonders schön, weil es einfach noch nicht so viel Getier gibt, welches dafür sorgt, dass das Essen im Freien eher wie ein asiatischer Kampfsport aussieht.

Outdoor-Tischsets

Allerdings ist es im Frühjahr tendenziell ja auch noch etwas windiger. Darum nervt es mich immer kollosal, wenn mir mein schön gedeckter Tisch durcheinander gerät, weil die Tischsets ein Eigenleben führen und auf einmal meinen. sie könnten fliegen.

Als genau das kürzlich wieder passierte, hatte ich eine Eingebung:
was, wenn die Tischsets richtig schwer wären?

Holz? Nee… schön, aber oft nicht plan genug und somit wackelig und vor allem nicht dauerhaft outdoor-tauglich. Denn wenn es regnet und feucht wird, verzieht es sich.

Stein? Joa…. aber Steinplatten auf dem Tisch?? Vielleicht ein bißchen übertrieben?!

Fliesen? YESSS! Das ist die Idee.

Outdoor-Tischsets aus Fliesen

Also, ab in den Baumarkt.
Es gibt ja so unenedlich viele, tolle Fliesen. Ich wette, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Ich habe mich für ein rechteckiges Format entschieden in grauer Steinoptik, passend zu unseren Möbeln.

Tischset aus Fliesen

Das Tolle ist einfach, dass Fliesen ( je nach Sorte) zwar schwer, aber nicht zu schwer sind und man nicht eine zweite Person braucht, nur um den Tisch zu decken.

Ein kleines Problem galt es aber noch zu lösen: ich wollte natürlich unseren Tisch nicht mit den unten rauen Fliesen verkratzen.
Die Lösung ist ganz easy: ich habe einfach Filzgleiter aus Gummi darunter geklebt. Zack – fertig!

Outdoor-Tischsets – das einfachste DIY der Welt

Ich liebe derart einfache DIY’s, die nicht nur perfekt aussehen, sondern auch funktional sind.

Fliesen-Tischset

wetterfeste Outdoor-Tischsets

Wir haben die Outdoor-Tischsets sogleich getestet und nicht nur das sonntägliche Spargelessen nach Draußen verlagert, sondern auch das Abendessen. Einfach herrlich!

Outdoor-Tischsetsmit Kerzen

Outdoor-Tischsets Abenddämmerung

Preislich kann sich dieses Projekt auch sehen lassen. Ich habe für 8 Fliesen gute 20,- € bezahlt. Kauft man herkömmliche Tischsets, kann man da durchaus deutlich mehr Geld für hinlegen. Die Outdoor-Tischsets kann ich nun einfach liegen lassen, da sie wind- und wetterfest und außerdem total pflegeleicht sind.

Vielleicht ist das ja noch eine schöne Idee für den morgigen Feiertag?

Outdoor-Tischsets - das einfachste DIY der Welt

Ich wünsche Euch einen schönen 1. Mai.

Liebe Grüße, Dana

DIY Challenge: ein no-sew Stoffprojekt ohne zu nähen

No Sew Beach Dress

Vierter Sonntag im Monat – das heißt DIY-Challenge-Zeit! Die kreativen Mädels von #5blogs1000ideen haben dazu aufgerufen ein sogenanntes no-sew Stoffprojekt zu zeigen. Ein Projekt aus Stoff, bei dem man nicht nähen muss.

no-sew Stoffprojekt

Zum Glück habe ich bei Instagram unter anderem durch Jule von craftroomstories.com in letzter Minute den Hinweis gesehen, dass es schon an diesem Sonntag soweit ist mit dem #nosew Projekt. Ich hatte nämlich eigentlich gedacht, der nächste Sonntag wäre Stichtag. Aber… es ist immer der 4. Sonntag im Monat, nicht der letzte!

Beach Dress ohne Nähen

Ich hatte dazu bereits zwei Ideen im Kopf. Ganz spontan habe ich mich dann für das Strandkleid entschieden: ein No Sew Beach Dress! Sicherlich inspiriert vom sommerlichen Wetter, welches uns gerade beglückt.

No Sew Beach DressDieses hübsche Wickelkleid ist supereasy und ratzfatz gemacht.

Mit so einem chicen Beach-Kleid kann man doch wunderbar in die nächste Strandbar gehen oder stilecht auf der Promenade flanieren, was meint Ihr? Einfach über den Bikini werfen und man ist “ausgeh-fein”.

Strandkleid Anker Detail

Dabei handelt es sich tatsächlich nur um ein einziges Stück Stoff!

No Sew Beach Dress Anleitung

Ihr braucht für das Strandkleid einen Jersey-Stoff, da dieser zum einen an den Kanten nicht aufribbelt, und zum anderen dehnbar ist. Diese Stoffe liegen meist 150 – 160 cm breit auf der Rolle.

Wenn Ihr Euch 1m abschneiden lasst, wird das Kleid in etwa knielang – je nach Körpergröße natürlich. Zum Zuschneiden empfehle ich einen Rollschneider ( und darunter unbedingt eine Schneidematte ) – eine Schere tut es aber auch. Stoffklammern sind ebenfalls hilreich, damit der Stoff nicht wegrutscht.

Mein Stoff lag 160 cm breit. Ich habe an beiden Seiten jeweils ca. 15 cm abgeschnitten, da es sonst zu locker geworden wäre. Das müsst Ihr für Euch individuell messen – ganz einfach den Stoff einmal um Euch herumwickeln, dann bekommt Ihr ein Gefühl dafür, ob und wieviel eventuell abgeschnitten werden muss.

Hier nun die einzelnen Schritte, wie Ihr das Strandkleid anfertigt. Ich habe den Stoff der Länge nach mittig gefaltet und mit Hilfe von Teller und Untertasse zugeschnitten.

Das war es auch schon. Einfach, oder!?

Kleiner Tipp: Ihr könnt die Armlöcher ein bißchen stretchen. Das sorgt dafür dass sich die Kanten schön einrollen und es etwas lässiger aussieht.

Jetzt nur noch überziehen… erst einen Arm durch das Armloch stecken, das Kleid einmal um den Körper wickeln und den anderen Arm in das zweite Armloch stecken. Eventuell den Ausschnitt richten, damit alles gut sitzt.

Sollte Euch das Strandkleid zu rutschig sein, hilft dieser Trick:

Strandkleid Rücken-Detail

Mit einen Tuch oder Stück Jersey die Träger im Rücken zusammenbinden.

Da das Ganze so schnell ging, habe ich gleich noch zwei weitere Modelle gemacht. Das navyblaue Kleid ist zum Beispiel etwas kürzer:

navyblue No Sew Beach Dress

Und richtig sommerlich wird es mit diesem Modell “Pretty in Pink”, bei dem ich den unteren Saum nach Augenmaß großzügig abgerundet habe:

Pretty in Pink

Pretty in Pink Details

Ich kann mich tatsächlich überhaupt nicht entscheiden, welches ich lieber mag. Von daher werden alle drei in den Koffer für den Sommer-Urlaub wandern.

Bin gespannt, ob sich der ein oder andere von Euch auch so ein Strandkleid macht??

No Sew Beach Dress in no time

Ich wünsche Euch auf jeden Fall erstmal eine schöne Zeit bei diesem traumhaften Wetterchen.

Liebe Grüße, Dana

Aquarell Schablonen-Technik

Kommunionskarte in Aquarell

Direkt nach Ostern startet die Zeit der Kommunionen und Konfirmationen. Bei uns im Freundeskreis und in der direkten Nachbarschaft stehen insgesamt 3 Feierlichkeiten an. Das heißt, ich brauchte dringend Karten!

Am liebsten verschenke ich ja personalisierte Dinge oder ganz individuell auf die Person oder das Ereignis angepasste Geschenke. Traditionell gibt es zu Kommunion beziehungsweise Konfirmation ja ein Scheinchen im Umschlag. Wenig kreativ. Also habe ich mir bei den Karten etwas Tolles ausgedacht.

Karten aquarellieren mit der Schablonen-Technik

Aquarell-Technik Detail

Die Idee dazu war purer Zufall. Ich hatte gerade meinen Plotter am Start und mir fiel eine Schablonen-Folie in die Hände, die ich vor Jahren mal gekauft und nie benutzt hatte. So habe ich mit dem Plotter fix die Namen der Kinder und verschiedene andere Worte und Motive ausschneiden lassen und getestet, ob meine Idee funktioniert. Spät abends… einfach, weil ich nicht warten konnte, ob es klappt. Kennt Ihr das?

Diese Idee hat jedenfalls so gut geklappt und ist obendrein so unfassbar einfach, dass ich Euch diese Art des Aquarellierens unbedingt zeigen möchte.

Da wahrscheinlich die Wenigsten einen Plotter zur Hand haben, zeige ich, wie es ganz einfach per Hand geht:

In 4 Schritten zum perfekten Ergebnis

Material für das Aquarrelieren mit Schablonen-Technik

Ihr braucht selbstklebende Schablonen-Folie, wie zum Beispiel diese hier, Stift, Schere und Auarellpapier.

  1. Auf die Rückseite zeichnet Ihr das gewünschte Motiv. ACHTUNG: bei Namen müsst Ihr das Ganze natürlich spiegelverkehrt machen oder – Trick 17 – doch einfach auf der Vorderseite der Folie mit einem wasserfesten Stift aufschreiben. Dann schneidet Ihr das Motiv akurat aus.
  2. Platziert die Schablone nun auf dem Aquarellpapier und drückt es richtig gut an.
  3. Mit ein paar beherzten Pinselstrichen feuchtet Ihr das Papier an und färbt es ein. Ich habe noch ein paar Farbkleckse darüber gesprenkelt, indem ich den Pinsel über dem Papier ausgeschüttelt habe.
  4. Seid geduldig und lasst es gut trocknen, bevor Ihr die Schablonenfolie vorsichtig entfernt.

Perfektes Ergebnis

Perfekt, Oder? Ich bin so begeistert, wie klar die Ränder geworden sind.

Die Aquarelle habe ich anschliessend auf Kartenrohlinge geklebt und noch ein wenig verziert.

Einen kleinen Tipp habe ich noch für Euch:

Die Aquarelle trocknen ja meist wellig. Ihr könnt diese Wellen aber leicht aus dem Papier bekommen, indem Ihr dieses einfach kurz bei mittlerer Temperatur und ohne Dampf bügelt.

Kommunionskarte

Konfirmationskarte personalisiert

Auarellierte und personalisierte Karte

Ich bin ganz verzückt von den Karten und nehme sie ständig wieder in die Hand – einfach weil diese Technik so genial funktioniert hat.

In 4 einfachen Schritten zu perfekten Aquarell-Karten

Hoffentlich konnte ich Euch ein bißchen inspirieren. Auf jeden Fall kann ich Euch diese Technik empfehlen.

Und um es mal mit den Worten von Hannibal vom A-Team zu sagen: “Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!”

Liebe Grüße, Dana

Nebenrolle mit PO-tenzial

Nebenrolle

Es gibt ja Nebenrollen, die in bestimmten Situationen auch ganz schnell zur Hauptrolle aufsteigen können.

Bis dahin stehen sie ab sofort aber wenigstens hübsch eingekleidet im Hintergrund und warten auf ihren großen Einsatz:

Die Ersatz-Klorollen!

Nebenrolle aus Filz

Ab jetzt nicht mehr mit der Barbiepuppe im orangefarbenem Häkelkleid, beige abgesetzt auf der Rückbank eines alten, verrauchten Mercedes’… sondern chic in Schale geworfen mit einem feschen Überzieher aus Filz.

Mein Beitrag zur heutigen DIY-Blogchallenge 5blogs1000ideen von Gingered Things und ihren 4 kreativen Kolleginnen zum Thema

“mein modernes Projekt aus Filz”

Nebenrolle im Bad

Nebenrolle mit PO-tenzial DIY:

Die Umsetzung ist denkbar einfach: Ihr vermesst einfach die Klorolle Eures Vertrauens und schneidet euch ein entsprechendes Stück Filz zu.  ( Ich habe zum Beispiel folgende Maße verwendet: 50 cm x 12 cm. )

Vergesst beim Zuschneiden bitte nicht, an einer der langen Seiten etwa 2 cm und an den beiden kurzen Seiten jeweils etwa 3 cm Nahtzugabe zuzugeben. Legt das Filzstück um die Rolle und markiert Euch dann, wo sie geschlossen werden soll ( nicht zu straff, damit man die Klorolle leicht rausziehen kann ) und schließt die Naht. Das macht Ihr entweder schnell mit der Nähmaschine – ich könnte mir aber auch vorstellen, dass es per Hand mit einem schönen Kontrastgarn gesteppt, auch toll aussieht.

Anschließend könnt Ihr das Filzkleid noch nach Herzenslust verzieren oder auch einfach so bestechend schlicht belassen.

Nebenrolle - gefüttert

Hier habe ich noch mal eine Variante mit knallgrünem Filz gefüttert. Sieht ebenfalls klasse aus und ist dann gleich  noch mal etwas standfester.

Nebenrolle - geplottet

Für unsere Nebenrolle habe ich einen farblich passenden Aufbügler aus Flexfolie geplottet und aufgebügelt.

Flexfolienaufbügler für Nebenrolle

Das traurige Dasein der Ersatzrolle hat nun endlich ein Ende.

Ab jetzt steht – zumindest bei uns zuhause – eine oscarreife Nebenrolle in jedem Bad!

oscarreife nebenrolle im Bad

Nebenrolle mit PO-tenzial

Vielleicht konnte ich Euch ja inspirieren?

Liebe Grüße, Dana

 

 

 

Greenery Wall-Art für 0,- Euro

Greenery

Greenery-Wall-Art für 0,- Euro – diese Überschrift hört sich direkt etwas reißerisch an.

Aber, ich habe tatsächlich keinen Cent für meine neue Greenery-Deko ausgegeben. Das liegt jetzt nicht zwingend daran, dass ich zuhause einen Deko-Großhandel habe. Äh, warte…vielleicht liegt es daran, dass ich zuhause einen Deko-Großhandel habe?

Nein. Spaß beiseite.

Eigentlich liegt es daran, dass ich so gerne durch Baumärkte schlendere und schon vor vielen, vielen Jahren eine sehr große Liebe zu Tapeten entwickelt habe. Tapeten! Richtig gelesen.

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass es in den letzten Jahren geradezu eine Revolution im Tapeten-Design gab? Nichts mehr mit oller Rauhfaser. Man findet inzwischen die schönsten Dekore und Muster in besten Qualitäten. Und kürzlich hatte ich dann mein totales “Aha-Erlebnis” im Baumarkt, als ich mal wieder durch die Tapeten-Abteilung geschlichen bin und jede Rolle gestreichelt habe. Jede Muster-Rolle! Muster-Rolle? Genau! Von diesen Rollen darf man sich als Kunde nämlich ein Stück runterschneiden – ganz umsonst – was auch erklärt, warum dort Scheren hängen. Habe ich vorher ehrlicherweise nie kapiert.

Ihr könnt Euch bestimmt vorstellen, dass meine Deko-Hormone ausgerastet sind, als ich das geschnallt hatte. Tja… danach gab es kein Halten mehr.Greenery Wall-Art aus Tapeten

So habe ich mir also im Baumarkt meines Vertrauens erstmal 4 – 5 Stücke  von Tapeten in Grüntönen und mit floralen Mustern abgeschnitten. Natürlich sollten die Stücke nicht gleich mehrere Meter lang sein… aber zwischen 50 – 100 cm ist völlig okay, weil man ja das Muster in Gänze sehen und testen möchte.

Das war es auch schon mit dem “Material-Einkauf”. Ich gehe einfach mal davon aus, dass Jeder den ein oder anderen Bilderrahmen, ja vielleicht sogar eine alte Leinwand, oder zur Not auch ein Stück Pappe zuhause hat.

Anleitung für die Greenery-Wall-Art:

Der Rest ist eigentlich selbsterklärend: Arrangiert die Tapetenstücke einfach nach eigenem Geschmack. Rahmt sie ein oder zieht sie auf die Leinwände bzw Pappen. Bei Letzterem kann man noch überlegen, ob man die Stücke vollflächig mit Tapetenkleister verklebt oder nur rückseitig mit doppelseitigem Klebeband fixiert.

Ich habe beide Varianten ausprobiert und ziehe das vollflächige Aufkleben definitv vor, da das Ergebnis perfekt wird. Die Tapete liegt satt auf der Leinwand und es gibt keine unschönen Huckel oder Falten.

tapezierte Leinwand im Detail

Vliestapete im Detail

Schaut mal, wie wertig bei dieser Vlies-Tapete  die Oberfläche ist. Sie fühlt sich auch kaum noch nach Papier an – eher wie Stoff. Und das sieht und fühlt  man, denn es sieht wirklich sehr hochwertig aus.

Hier seht ihr meine Greenery-Wall-Art im Detail:

Greenery-Wall-Art

Greenery - Monstera im Detail

Greenery-Dekoration

Dafür, dass ich wirklich keinen Cent für diese Deko ausgegeben habe, kann sie sich wirklich sehen lassen!

Greenery für 0,- Cent

Bin gespannt, ob ich Euch anfixen konnte mit meiner großen Tapeten-Liebe. Falls ja, lasst es mich gerne wissen.

Liebe Grüße, Dana

DIY à la Beton Ciré

Beton Ciré DIY

Beton Cire DIY

Schon vor Jahren bin ich bei der Recherche zur Renovierung von Bädern auf Beton Ciré gestoßen.                        Seitdem bin ich drum herum geschlichen. Kürzlich habe ich dann das Pendant dazu von einer anderen Firma in unserem Baumarkt gefunden:

Béton Minéral von Resinénce

DIY mit Beton Ciré Möbel Upcycling mit Beton Mineral

Beton Ciré – zu Deutsch “gewachster Beton” ist ein französischer Feinputz auf Zementbasis. Seine spezielle Zusammensetzung ermöglicht eine Verarbeitung auf vielen Oberflächen. Ein Multitalent. Man kann Böden damit renovieren, über Fliesen spachteln – sogar über Wandfliesen. Wände können mit Beton Ciré in der immer noch beliebten Beton-Optik verputzt werden und auch Möbel kann man damit verschönern.

Und genau das wollte ich ausprobieren!

Möbel-Upcycling mit Beton Ciré

Möbel Upcycling mit Beton Ciré

Anleitung

Zuerst habe ich das Holz abgeschliffen und gesäubert. Anschließend habe ich einen Teil des pulverförmigen Béton Minéral nach Herstellerangaben mit Wasser angemischt und sehr gut verrührt, damit eine homogene Spachtelmasse entsteht.

Diese Masse habe ich mit Hilfe eines Spachtels gleichmäßig auf dem Holz verteilt und das Ganze dann 24 Stunden trocknen lassen.

Nach dem Trocknen wird die Oberfläche mit einem feinen Schleifpapier glatt geschmirgelt.

Eigentlich hätte man nun schon die abschließende Versiegelung aufbringen können. Ich habe mich allerdings dazu entschieden, ein weiteres Mal zu spachteln.

Gesagt – getan… und wieder Trocknen lassen – und natürlich auch wieder abschleifen.

Abschließend habe ich endlich die Versiegelung aufgebracht. Diese Versiegelung ist ein Epoxydharz auf Wasserbasis, welches sogar lebensmittelecht ist. Es besteht aus zwei Komponenten und muss gemäß des angegebenen Verhältnisses angemischt werden und nach dem Auftragen…ihr könnte es euch sicher denken: trocknen!

Das Ergebnis ist der Hammer

Beton Ciré

Die Oberfläche sieht nicht nur aus wie Beton, es fühlt sich auch genau so an. Sie ist total stabil und durch die Versiegelung ist sie glatt und hat eine sehr angenehme Haptik.

Beton Ciré im Detail

Ergebnis Upcycling mit Beton Ciré

Das kann sich doch wirklich sehen lassen, oder? Sieht tatsächlich aus, als wäre es eine Betonplatte, die auf dem Gestell liegen würde.

Mein Fazit:

Das Arbeiten mit diesem Material ist wirklich nicht schwer, wenn man sich an die Angaben des Herstellers hält. Allerdings ist es nicht geeignet für Projekte, die ganz schnell fertig werden sollen, da man die Trocknungszeiten unbedingt berücksichten muss. 24 Stunden zwischen den einzelnen Schritten wären zwar nicht notwendig gewesen, aber ich wollte auf Nummer Sicher gehen.

Beton Ciré – oder wir hier: Béton Minéral – ist wirklich extrem vielseitig. Leider ist es in der Anschaffung nicht gerade günstig. Der Eimer Zementpulver und die Versiegelung kosten zusammen etwa 75,- € und reichen für eine Fläche von ungefähr 6 Quadratmetern.

Damit kann man aber wirklich viele Möbel upgraden und in Relation zu den Kosten einer Badsanierung relativiert sich das alles auch wieder, wie ich finde.

Ich bin jedenfalls total angefixt und werde hier sicher noch weitere Projekte damit zeigen.

Liebe Grüße, Dana

 

 

 

 

 

Ostern light

DIY Osterdekoration

Mit Osterdekoration tue ich mich schwer. Vieles finde ich bei anderen wirklich schön, aber wenn ich dann bei mir zuhause versuche, ähnlich zu dekorieren mag ich es einfach nicht. Also habe ich die letzten Jahre in Punkto Ostern mehr und mehr reduziert und bin nun bei einer sehr schlichten und dezenten Dekoration angekommen. Das Schöne daran, diese Deko besteht überwiegend aus DIY’s.

Easypeasy Osterdekoration

Nachdem man in den letzten Wochen überall diese weißen Tassen – verziert mit einem fetten schwarzen Pinselstrich – gesehen hat, lag es einfach auf der Hand, genau das auch mit weißen Ostereiern zu machen:

easter eggs brushed

Anleitung:

Dieses DIY ist so einfach und schnell umzusetzen – das Einzige, was Ihr neben den Eiern braucht, ist ein günstiger, schwarzer Nagellack.

Setzt an einer beliebigen Stelle auf dem Ei an und zieht Euren Strich. Dabei ist es gewollt, dass er am Ende etwas “ausfranzt”. Ich habe drei Striche dicht nebeneinander gesetzt, damit es wie ein breiter Pinselstrich wirkt.

Das Ganze ist so schnell gemacht, dass es definitiv das Zeug zu einer Last-Minute-Osterdeko hat.

und außerdem…?

Abgesehen von dieser monochromen Deko sind bei mir aber auch noch zwei filigrane Kränze eingezogen.

Kränze im Detail

An diesen Kränzen kommt man ja seit geraumer Zeit kaum vorbei und ich mag diesen Trend sehr.

Und auch diese Kränze sind wirklich ganz schnell hergestellt.

Anleitung:

Ich habe für die Kränze Eukalyptus ( natürlich ) und Wachsblume benutzt und einfach mit silberfarbenem Schmuckdraht um die Blumenringe gebunden. Für diesen Draht habe ich mich ganz bewußt entschieden, weil ich es ganz besonders hübsch finde, wenn das Silber hier und da durchschimmert.

 

 

In den großen Kranz habe ich noch ein wunderschönes und zartes Glas-Ei mit Feder von *Räder* gehängt.

Eukalyptus-Kranz mit Glas-Ei

DIY Oster-Dekoration

Das Letterboard und auch die weiße Gips-Schale sind ebenfalls DIY’s. Allerdings aus dem letzten Jahr.

Die Schale nutze ich meist als Windlicht. Momentan gefällt sie mir aber besonders gut als Nest für die krakelierten Eier… und die habe ich ganz einfach selbst gekauft!

Noch sind ja ein paar Wochen Zeit bis Ostern… vielleicht stocke ich doch noch ein bisschen auf?!

Im Augenblick gefällt es mir aber erst mal genau so, wie es ist.

 

DIY-Osterdekoration

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Dekorieren und falls ich Euch inspirieren konnte, freue ich mich riesig!

Dana

 

 

 

 

Upcycling mit Washi-Tape

Upcycling-Ideen mit Washi-Tape

Wenn ich schon in die DIY-Bloggerei starte, dann doch gleich mal mit einer anständigen DIY-Challenge:

#5blogs1000ideen

von 5 tollen DIY-Bloggerinnen initiiert, unter anderem von Titatoni , einem der tollsten deutschen DIY-Blogs, dem ich schon seit Ewigkeiten folge. Die kreativen Ladies laden ab jetzt monatlich dazu ein, sich einem bestimmten Thema zu stellen.

Den Anfang macht im Februar folgender Vorschlag:

Upcycling-Ideen mit Washi-Tape

Ich glaube, Washi-Tape ist mittlerweile in jedem Kreativ-Haushalt vorhanden. Hier ist das jedenfalls so. Nicht, dass ich es je für einen bestimmten Zweck gekauft hätte – nein.    Es sieht halt hübsch aus und ruckzuck sind kleine Geschhenktütchen damit verschlossen. Aber nun habe ich ja endlich einen trifftigen Grund, warum ich es unbedingt brauche: ich muss upcyclen!

Die Idee war schnell gefunden, denn beim alljährlichen Frühjahrsputz meines Bastelkrams sind mir zig alte Leinwände in die Hände gefallen, die dann doch viel zu schade zum Wegschmeißen waren.

Warum diese alten und abgegriffenen Leinwände also nicht einfach mal mit Washi-Tape “bemalen” !?

Leinwände mit Washi-Tape bemalenDas ganze Projekt ist relativ schnell gemacht und vor allem sehr einfach und problemlos nach eigenem Geschmack individualisierbar.

Ihr braucht dafür alte Leinwände, Farben und Pinsel, Bleistift, Cutter, Lineal und – natürlich – Washi-Tape!

Washi-Tape, Pinsel und Farebn

Ich habe neulich im Baumarkt diese zuckersüßen, kleinen Farbtöpfchen von “Schöner Wohnen” aus der Serie “Architects’ Finest” gefunden und gleich mal die zwei Trendfarben “Lingotto” und “Canary Wharf” mitgenommen. So schön! Ersteres ist ein mattes Puderrosa und der andere Farbton ein gedeckter dunkler Beerenton. Diese Farben kommen bestimmt noch einige Male zum Einsatz in nächster Zeit.

Anleitung:

Mit diesen Farben habe ich meine Leinwände zuerst vollflächig bemalt. Das Trocknen geht recht fix. Die Wandfarbe trocknet matt, was ich persönlich sehr edel finde.

Ihr zeichnet mit Bleistift ein Muster auf die Leinwände und entlang der vorgezeichneten Linien klebt Ihr dann das Tape. Dabei sollen sich Eckpunkte großzügig überlappen. Per Cuttermesser und Lineal schneidet Ihr bei diesen “Kreuzungen” von Schnittpunkt zu Schnittpunkt vorsichtig mit dem Messer. Dabei unbedingt darauf achten, dass Ihr nicht zu stark drückt und die Leinwand mit durchschneidet.

Den Überschuß des oberen Tapes abziehen, die Ecke hochklappen und den unteren Überschuß entfernen und alles wieder zusammenfügen. Im Prinzip genau so, wie man das vom Tapezieren kennt. Zum Schluß das Tape gut andrücken:

Hier seht Ihr meine fertigen Bilder – mit Washi-Tape bemalt…

grafiche Muster aus Washi-Tape auf Leinwand

Die Bilder stehen jetzt dekorativ im Schlafzimmer und verbreiten auf zurückhaltende Weise schon ein bisschen Frühlingsgefühl.

Gefällt es Euch oder malt Ihr doch lieber ganz klassisch mit Pinsel und Farbe?

Liebe Grüße, Dana